Rund ums Reisen
Mallorca

Das größte Eiland der Balearen-Gruppe ist die Lieblingsinsel der Deutschen. 170 Kilometer vom spanischen Festland entfernt hat Mallorca deutlich mehr zu bieten als Ballermann-Tourismus.

Auf Schusters Rappen

Die Vielfalt der Serra Tramuntana

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Mallorca, die größte der vier Balearischen Inseln,  hat sich der Vielseitigkeit verschrieben: Die Natur ist von einer mediterranen Schönheit geprägt, die ihre Identität bewahrt hat. Während Sonnenanbeter an einem der idyllischen Sandstrände oder in einer malerischen Bucht die Seele baumeln lassen, erkunden Wanderer die Insel auf Schusters Rappen und stoßen dabei auf den ein oder anderen kulturellen Schatz.

Als eines der bekanntesten Reiseziele im Mittelmeerraum, stellt die Serra Tramuntana auf Mallorca eine Reihe von Wanderwegen dar, auf denen Natur und Kulturbegeisterte das Gebiet und sein Erbe entdecken können: die Bahnstrecke Tren de Sóller, die literarische Route von Valldemossa nach Pollença oder die Ruta de la Pedra en Sèc.

Von der Plaza d’Espanya in Palma startet der „Tren de Sóller“. Seit 1912 überwindet die Strecke die natürliche Barriere der Serra d’Alfàbia, die 496 Meter Höhe erreicht, und verbindet auf einer Länge von 27 Kilometern die Inselhauptstadt Palma mit dem kleinen Örtchen Sóller im Nordwesten. Während der Fahrt mit der historischen Bahn genießen Naturliebhaber einen unvergleichlichen Ausblick auf die faszinierende Bergwelt der Serra de Tramuntana.

Literaturinteressierte erfahren auf der literarischen Route von Valldemossa nach Pollença alles rund um Mallorcas Dichter und Denker: Während sich George Sand und Frédéric Chopin in der Cartoixa (Kartäuse) von Valldemossa niederließen – die Zellen können heute besichtigt werden – hatte auch Ramón Llull gefallen an dem Fleckchen Erde gefunden, auf dessen Wunsch hin König Jakob II. das Kloster Miramar im Jahre 1276 errichten ließ. Weiter nach Deiá wandeln Hobbyliteraten auf den Spuren von Erzherzog Ludwig Salvator, der 1870 die „possesssió“ von Son Marroig erwarb. Auch der britische Schriftsteller und Dichter Robert Graves lebte hier von 1929 bis zu seinem Tode. Sein Haus steht heute zur Besichtigung offen. Eine 13,5 Kilometer lange Straße führt schließlich von Port de Pollença zum Cap de Formentor, wo sich der wohl berühmteste Dichter von Pollença, Miquel Costa i Llobera, zu seinem symbolträchtigen Gedicht „El Pi de Formentor“ hinreißen ließ. Im Hotel Formentor finden seit 1959 die „Literarischen Gesprächsrunden von Formentor“ statt.

Auf dem letztgenannten Reiseweg kann man Landschaften kennen lernen, in denen Mauern aus Trockenstein (Katalanisch: pedra en sèc) zu sehen sind – eine traditionelle Technik, bei der Steine ganz ohne Mörtel, sondern lediglich durch maximale Kontaktfläche und mit Hilfe der Schwerkraft miteinander verbunden sind. Dieser Fernwanderweg, GR 221, ist 283 Kilometer lang und bietet den Wanderern zahlreiche Unterkünfte mit Verpflegung. Bei den meisten handelt sich um alte Häuser, die in der traditionellen Bauweisen der Serra de la Tramuntana restauriert wurden, so dass sie in die Landschaft integriert sind und das kulturelle Erbe der Umgebung widerspiegeln.

Die Serra de la Tramuntana befindet sich im Nordwesten Mallorcas und erstreckt sich über eine Breite von 90 Kilometern und eine Fläche von 1.000 Quadratkilometern. Somit nimmt sie fast 30 Prozent der Fläche Mallorcas ein. Dieser Gebirgszug wurde von der UNESCO zum Welterbe in der Kategorie Kulturlandschaft erklärt – eine Folge des Austausches und der Symbiose zwischen den unterschiedlichen Kulturen, die ihn bewohnt haben, und allem was sie im Einklang mit der Umwelt  geschaffen haben.

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Abschlag auf der Insel

Die schönsten Golfplätze

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Zum Putten nach Mallorca: Aufgrund ihrer einzigartig schönen Landschaft und des ganzjährig milden Klimas ist die Baleareninsel prädestiniert für den Golfsport. Insgesamt stehen 24 gut bespielbare Plätze für Anfänger als auch für erfahrene Golfer quer über die Insel verteilt zur Auswahl. Gerade in der Nebensaison, wenn die Temperaturen hierzulande noch frisch sind, ist Mallorca eine gute Alternative. So sind die besten Mallorca-Monate für Golfer von März bis Juni sowie September und Oktober.

Für Golfer ein Muss: Club de Golf Alcanada

Einer der schönsten Plätze der Insel ist der Club de Golf de Alcanada im Norden. Er liegt eine Stunde vom Flughafen in Palma entfernt. Die direkt am Meer gelegene 18-Loch-Anlage bietet einen Blick auf die Insel Alcanada mit ihrem Leuchtturm und den dahinter liegenden Bergen. Der Platz selbst ist malerisch mit Olivenbäumen, Pinien und Eichen eingewachsen. Den Course entwarf der amerikanische Stararchitekt Robert Trent Jones. Mit vielen Bunkern, hügeligen Fairways und versteckten Breaks hat er es in sich und erfordert einiges spielerisches Geschick und gefühlvolles Putten. Nur etwa fünf Kilometer vom Golfplatz entfernt liegt die Finca Hibiscus. Nach einer ausgiebigen Golfrunde lädt der schöne Privat-Pool zum Entspannen ein.

Ein Klassiker: Son Vida Golf

Nur rund 20 Fahrminuten trennen den Golfplatz Son Vida vom Flughafen Palma. Fürst Rainier von Monaco weihte den ältesten Platz der Insel 1964 persönlich ein. Als zweimalige Spielstätte der European Tour gilt er als Highlight unter Golfern aus ganz Europa. Der 18-Loch-Platz ist parkähnlich angelegt und mit altem Baumbestand wunderbar eingewachsen. Atemberaubend ist die Aussicht über die Bucht von Palma. 

Golfen mit Tradition: Club de Golf Son Servera

Der zweitälteste Golfplatz auf der Insel befindet sich im Nordwesten der Insel nahe der Bucht von Cala Millor. Seit 1967 schlagen Golfer hier mit Blick auf die Costa de los Pinos ab. Der Club de Golf Son Servera war ursprünglich eine 9-Loch-Anlage. Mittlerweile steht hier ein 18-Loch-Course mit engen Fairways und kleinen Wasser-Hindernissen. Der Blick aufs Meer und die umliegende Berglandschaft machen den Charme dieses Platzes aus. Wer in der Nähe eine landestypische Übernachtung sucht – nur 1,4 Kilometer entfernt liegt die Finca Caleta. Die exklusive Strandvilla mit wunderschönem Garten und Pool hat Platz für bis zu zehn Personen und befindet sich nur 150 Meter Luftlinie vom Meer entfernt.

Abschlag mit Meerblick: Golf Canyamel

Die Lage des Golfplatzes Canyamel lässt jedes Golferherz höher schlagen. Der 18-Loch-Platz liegt in Capdepera ganz im Osten der Insel inmitten einer typisch mallorquinischen Landschaft mit Blick auf das Meer. Die Anlage eignet sich vor allem für geübte Sportler, da es gilt, wechselnde Windböen beim Schwung mit zu berechnen. Zusätzlich erfordern die Hügellandschaft und zahlreiche Sandbunker einiges an spielerischem Geschick. Bei Erfrischungen und mediterranen Spezialitäten entspannen Sportler auf der schönen Sonnenterrasse. Zur Übernachtung bietet sich die nahegelegene Finca Desenya in der Nähe an. Ihr Markenzeichen ist der fantastische Salzwasser-Pool mit unverbautem Meerblick. Die Design-Finca hat eine großzügige Wohnfläche von 650 Quadratmetern verteilt auf drei Etagen.

Für Anspruchsvolle: Golf Son Gual

Nicht gerade für Anfänger geeignet ist der Golfplatz Son Gual östlich von Palma. Die Anlage gilt als die anspruchsvollste der ganzen Insel – sechs Abschlagspositionen stehen zur Wahl. Der schwerste schwarze Abschlag hat eine Länge von über 6.500 Metern. Insgesamt erstreckt sich der spannende Golfplatz auf 156 Hektar hügeliger Landschaft. 66 Bunker, künstliche Bachläufe und Seen bieten selbst erfahrenen Golfern viel Abwechslung. Bei Sonnenuntergang lohnt sich der Blick von der Terrasse auf die vielen Lichter von Palma. 

Geheimtipp in den Bergen: Golf de Son Termens

Wunderschön an den Ausläufern des Tramuntanagebirges liegt der Golfclub Golf Son Termens im Südwesten Mallorcas etwa 14 Kilometer nördlich von Palma. Golfer benötigen für diesen Platz eine gute Kondition – es geht rauf und runter. Die Belohnung dafür ist der schöne Ausblick bis nach Palma. Auch sonst ist der 18-Loch-Platz sehr abwechslungsreich mit anspruchsvollen und engen Fairways und zeichnet sich durch seine besondere Ruhe aus. Freilaufende Ziegen zieren die Idylle, beim Abschlag heißt es jedoch auf die Tiere aufzupassen.

Königlich golfen: Real Golf de Bendinat

Ein Klassiker unter den mallorquinischen Golfplätzen ist der „königliche“ Golfclub Real Golf de Bendinat. Golffans erreichen ihn in circa 15 Autominuten von Palma. Das Clubhaus verbreitet britische Atmosphäre. Wer sich hier nach der Runde erholen will, findet Entspannung in den Fauteuils im Salon des Clubhauses. Vom Restaurant aus bietet sich ein wunderbarer Ausblick über das Meer. Das Gelände des 18-Loch-Platzes selbst ist sehr hügelig, daher stehen für weniger Trainierte Buggys bereit.

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Lieblingsplätze der Locals

Welche Orte Einheimische empfehlen

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Von Ortsansässigen empfohlen: Geht es um die schönsten Plätze am Urlaubsort, geben Einheimische bekanntermaßen die besten Tipps. Pünktlich zum Start der late season hat der Mallorca-Experte fincallorca die Locals nach ihren liebsten Plätzen auf der Baleareninsel Mallorca befragt.

Artà - Kleinod im Nordosten:

Im Nordosten befindet sich mit Artà ein Ort, dem neben Touristen auch Einheimische gerne einen Besuch abstatten. Urlauber interessieren sich insbesondere für das Kloster Santuari Sant Salvador, das erhaben oberhalb der Stadt liegt. Einheimische zieht es dagegen direkt in die Stadt. In der mittelalterlichen Kleinstadt gibt es noch Restaurants und Cafés, die original mallorquinische Speisen servieren. Nach dem Essen genießen Locals die beschauliche Atmosphäre in der Altstadt.

Fornalutx - Abseits des Trubels:

Überaus empfehlenswert ist das kleine Bergdorf Fornalutx im Nordwesten der Insel – nur eine kurze Fahrt von Sóller entfernt. Das Dörfchen liegt idyllisch im Tramuntana Gebirge und bietet einen willkommenen Kontrast zu der Hektik der Haupttouristenorte. Autofreie, malerische Gassen schlängeln sich zwischen Naturstein-Häusern mit bunt bemalten Ziegeln. Das beschauliche Bilderbuch-Dorf ist ein absolutes Must See, das sich mit dem Titel des schönsten Dorfes Mallorcas schmücken darf.

La Victoria - Abseits des Familienstrandes:

Bei den Urlaubern aus Deutschland ist kaum ein Strand so beliebt wie der an der Bucht von Alcúdia. Statt zum Touristenstrand zieht es Einheimische ein paar Meter weiter auf die Halbinsel Victoria, die sich direkt nördlich anschließt. Hier befinden sich einsame Buchten wie die „Coll de Baix“ ebenso wie gewundene Wanderwege durch die zu weiten Teilen unter Naturschutz stehende Halbinsel. Hier zeigt sich die Ursprünglichkeit Mallorcas mit Kiefernwäldern und Olivenbäumen entlang zerklüfteter Felsküsten.

Pollença – Bergsteigen über 365 Stufen:

Als besonders lohnenswert beschreiben die Mallorquiner den Aufstieg auf der Carrer del Calvari zum sogenannten Kalvarienberg. Vom Ortszentrum Pollenças führt die Freitreppe über 365 Stufen nach Nordwesten auf den Kalvarienberg mit seiner Kapelle Eglésia del Calvari. Ein imposanter Ausblick erwartet alle, die sich die Mühe machen die Treppe zu bezwingen. Locals unternehmen diese Tour gerne bei Mondschein mit einer Flasche Wein im Gepäck und genießen die Ruhe.

Portocolom - Größter Naturhafen der Insel:

Im Osten der Insel befindet sich mit Portocolom der größte Naturhafen Mallorcas. Zwar legen hier in erster Linie Besitzer mit Privatbooten an, dennoch lässt sich hier auch beobachten, wie die Fischer mit ihrem Fang vom Meer zurückkehren. Die Altstadt rund um den Hafen gilt als eine der am besten erhaltenen Mallorcas. Nicht zuletzt gibt es am Hafen viele Restaurants – so überlaufen wie an manch anderem Ort ist es hier jedoch bei Weitem nicht.

Puig de Randa - Tafelberg auf mallorquinisch:

Ebenfalls über dem Landesinneren thront der Puig de Randa mit über 500 Metern Höhe. Durch seine markante Form wirkt er wie ein Tafelberg und von der Spitze reicht die Aussicht über das Tal bis hin zur kleinen Nachbarinsel Cabrera. Mallorquiner nennen ihn auch den heiligen Berg, da es hier gleich drei Klöster gibt. Das unterste Kloster Santuari de Gràcia gilt unter Locals als das Schönste. Nach über 500-jähriger Geschichte wirkte im 20. Jahrhundert sogar Antoni Gaudí an Umbauarbeiten mit.

Santanyi - Samstag ist Markttag:

Sehr hoch im Kurs bei den Mallorquinern steht auch der wöchentliche Samstagsmarkt von Santanyi direkt vor der Kirche in der Mitte der Altstadt. Hier bieten Verkäufer nicht nur allerhand Kunsthandwerk und Lederwaren, sondern auch eine reiche Auswahl an Obst und Gemüse aus der Umgebung. Je früher Besucher den Markt aufsuchen, desto mehr befinden sie sich unter Einheimischen. Locals schließen an den Marktbesuch noch einen Kaffee oder ein Frühstück an, wozu die vielen Cafés entlang der Verkaufsstände einladen.

Son Serra de Marina – Naturstrand der Extraklasse:

Keine Liege, kein Sonnenschirm. Keine laute Musik und keine Strandverkäufer. Son Serra de Marina ist wohl einer der ruhigsten Küstenorte Mallorcas. Die Bewohner haben sich über Jahre hinweg dem Massentourismus versagt, so dass es hier statt großer Urlauberanlagen nur kleine Fincas und Pensionen gibt. Diese Idylle lieben die Mallorquiner und verbringen ihre Freizeit am Naturstrand beim Spazierengehen, Joggen und Baden. Zum gemütlichen Tagesausklang lädt das Restaurant „El Sol“ in erster Meereslinie.

Ses Salines - Beeindruckende Sonnenuntergänge über den Salzseen:

Für einen imposanten Sonnenuntergang schwören viele Einheimische auf Ses Salines, Urspung des bekannten Meersalz Flor de Sal. Die Lage ist ideal, um einen schönen Strandtag romantisch ausklingen zu lassen. Tagsüber genießen Einheimische einen freien Tag am wunderschönen Strand Es Trenc, bei der Rückfahrt geht es an die rosa Salzseen. Die Seen und der nahegelegene Leuchtturm bieten zum Sonnenuntergang eine ganz besondere Stimmung.

Sóller - Verkehrsberuhigtes Küstenstädtchen:

Auf Meeresniveau befindet das Küstenstädtchen Sóller mit dem gleichnamigen Hafen. Der Ort ist auch deshalb bei Einheimischen so beliebt, weil ein Tunnel seit einiger Zeit den Autoverkehr vom Zentrum abhält. Hingucker der Stadt ist die alte Straßenbahn, die den Stadtkern mit dem Hafen verbindet. Zudem gibt es gleich zwei Strände zur Abkühlung an besonders heißen Tagen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Schmalspurbahn von Sóller, die täglich zur Inselhauptstadt fährt.

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Film ab!

 Berühmte Drehorte

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Film ab: Mallorca ist nicht nur eine heißbegehrte Ferieninsel, auch Regisseure und Produzenten wissen die Balearen-Insel zu schätzen. Vor allem die unzähligen Sonnenstunden und die ursprünglichen Küstenabschnitte sind ausschlaggebend, wenn sich Produktionsfirmen für die Insel entscheiden. Dreharbeiten auf der Insel sind daher keine Seltenheit und öfters besiedeln Wohn- und Aufnahmewägen szenisch beliebte Orte.

„A long way down“ – Camp de Mar

Hohen Besuch auf der Balearen-Insel gab es 2014 durch den Ex-James Bond-Darsteller Pierce Brosnan. Am Flughafen Son Sant Joan sowie in Camp de Mar drehte er Szenen zum britischen Streifen „A long way down”. Mit dabei waren weitere Filmgrößen wie Sam Neill. Brosnan mimt im Film einen Lebensmüden, der zufällig auf Gleichgesinnte trifft und mit ihnen einen gemeinsamen Selbstmordtermin vereinbart. Dabei stellen sie fest, wie viel Lebenslust noch in ihnen steckt und fahren zusammen in den Urlaub. Der Strand des kleinen Touristenortes Camp de Mar bietet jeglichen Service, den sich Urlauber wünschen. Die Strandbar liegt auf einer kleinen, vorgelagerten Insel und ist nur über einen Steg zu erreichen – über den auch schon Pierce Brosnan lief.

„Cloud Atlas“ – Sóller und Sa Calobra

2011 entstanden verschiedene Szenen des Films „Cloud Atlas“ mit Tom Hanks und Halle Berry auf Mallorca. Die schroffe und mediterrane Landschaft rund um Sa Calobra, Sóller und den Puig Major verschmelzen mit der verschachtelten Geschichte des Films. Trotz starker Nachbearbeitung der Landschaft im Film lassen sich noch die ursprünglichen, mallorquinischen Drehorte erkennen. So beispielsweise die beliebte Touristenattraktion, die Mündung des Torrent de Pareis bei Sa Calobra oder die Bergszenen rund um den Puig Major. Die naturbelassenen Küstenformationen gehören zu den begehrtesten Drehorten der Insel. Während des gesamten Filmdrehs von „Cloud Atlas“ war das historische Segelschiff „Earl of Pembroke“ im Hafen von Sóller zu sehen.

„Das Böse unter der Sonne“ – Cala Fornells und Cala Monjo

Agatha Christie war Zeit ihres Lebens öfter zu Gast auf der Insel im Mittelmeer. So schreibt sie in ihren Erzählungen von Pollenҫa, Formentor, Sóller und Alcúdia. Nach dem Tod der Schriftstellerin wurde Mallorca Drehort ihrer Erzählung „Das Böse unter der Sonne“, obwohl diese auf der griechischen Insel Kreta spielt, mit Sir Peter Ustinov in der Hauptrolle. An der Cala Fornells wurde der Tatort inszeniert und die Cala Formentor diente als Drehort für das Kreuzverhör. In der Bucht Cala Fornells finden sich kleine Sandflächen und felsige Abschnitte, von deren Vorsprüngen Urlauber ins Meer hechten. Auch die Bucht bei Cala Monjo ist in „Das Böse unter der Sonne“ zu sehen, heute ist sie als FKK-Naturstrand unter Urlaubern bekannt.

„Ein ganzes halbes Jahr“ – Playa de Formentor

2016 war Emilia Clarke für die Dreharbeiten des Films „Ein ganzes halbes Jahr“ auf der Balearen-Insel vor Ort. Die „Mutter der Drachen“ aus Game of Thrones reist in ihrem neuen Kinohit gemeinsam mit Sam Claffin zu einem romantischen Paarurlaub nach Mauritius. Das Filmteam drehte jedoch alle Mauritiusszenen auf Mallorca – genauer an der Playa de Formentor, im Norden bei Pollenҫa. Laut Regisseurin Thea Sharrock die ideale Kulisse, um den Inselstaat im Indischen Ozean zu fingieren. Gerade der Hafen von Pollenҫa, die umliegenden Restaurants und vor allem der Sandstrand kommen dem Flair von Mauritius nahe. Weitere Szenen des Films drehte sie auch in der Hauptstadt Palma de Mallorca.

„Jack & Jill“ – Castell de Bellver

Hauptdarsteller Adam Sandler hat Mallorca während der Dreharbeiten zur amerikanischen Komödie „Jack & Jill“ nicht betreten. Dennoch hat das Filmteam hier 2011 einige Szenen abgedreht. Ganz in der Nähe von Palma de Mallorca liegt die Festung Castell de Bellver. Das Kastell ist eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit, denn anders als viele Wehrbauten ist es rund gebaut. Im Erdgeschoss der Burg befindet sich das Museum zur Stadtgeschichte mit zahlreichen archäologischen Funden. Im Film „Jack & Jill“ dient sie jedoch als herrschaftlicher Wohnsitz von Al Pacino. Der Oscar-Preisträger verliebt sich in der Komödie Hals über Kopf in Jill, die ebenso wie Jack Adam Sandler selbst spielt. Einmalig in der Geschichte der goldenen Himbeere gewann „Jack & Jill“ in jeder Kategorie die Auszeichnung. Das Castell de Bellver ist einen Besuch allemal wert.

„Rubbeldiekatz“ – Ca'n Picafort

Auch der Berliner Filmemacher Detlev Buck entschied sich 2011 zu einem Dreh auf Mallorca. In „Rubbeldiekatz“ übernahm er selbst eine der wichtigsten Rollen neben der Hauptfigur namens Alexander, die der erfolgreiche deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer besetzte. Alexander nimmt in der romantischen Komödie als Frau verkleidet an einem Casting teil und bekommt tatsächlich als Alexandra die Rolle. Einige Filmszenen spielen dabei in einer Luxusvilla bei Ca'n Picafort, bei denen Matthias Schweighöfer sogar tierische Unterstützung bekam. Der Filmterrier Hugo flog mit Frauchen eigens für die Dreharbeiten nach Mallorca.

„Sindbads siebente Reise“ – Artà und Cala Sa Calobra

Auch wahre Filmklassiker entstanden auf der Deutschen liebsten Insel. Gleich zwei Filme über das Märchen aus Tausendundeiner Nacht – „Sindbads siebente Reise“ von 1958 und „Sindbads gefährliche Abenteuer“ von 1974 – fanden hier ihre Kulissen. So musste Sindbad etwa vor dem Zyklopen an der Cala Sa Calobra fliehen. Auch im Osten der Insel, in den Höhlen von Artà, kämpfen der Zyklop und der Drache gegeneinander. Die Höhlen stehen heute auch Urlaubern offen: Eine große Steintreppe führt hinab in das beleuchtete Höhlensystem, das es im Rahmen einer Führung zu erkunden gibt.

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Verborgene Schönheit

Ein Tag in Cabrera

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Wer seinen Sommerurlaub direkt in Palma vebringt, genießt die urbanen Vorzüge der quirligen Hauptstadt der Balearen mit ihrem kulturellen Angebot, den vielen Shopping-Möglichkeiten, der gastronomischen Vielfalt und natürlich den Stadtstränden direkt vor der Tür. Abgesehen von den vielfältigen Möglichkeiten in der Stadt bietet Palmas Umgebung aber auch Tagesausflüge in die Natur: Südlich von Mallorca befindet sich die Balearische Insel Cabrera, die verwaltungsmäßig noch zur Stadt Palma gehört.
 


Cabrera ist die größte Insel einer aus 19 Inseln bestehenden Inselgruppe. Das gesamte Archipel des zum Meeresnationalpark erklärten Gebiets ist nahezu unbewohnt und lädt zum Wandern oder Tauchen ein. Auf dem Wasser führen verschiedene Touren zwischen den Inseln entlang und zur bekannten Blauen Grotte, wo man direkt vom Schiff ins Wasser springen kann. Cabrera selbst verfügt über unterschiedlich lange Wanderwege, die in geführten Gruppen oder auf eigene Faust erkundet werden. Als einzige Unterkunft auf der Insel gibt es eine kleine Herberge mit 12 Doppelzimmern, in denen man höchstens zwei Nächte lang bleiben darf. Die Inseln wurde in der Vergangenheit von Phöniziern und Piraten heimgesucht - heute erinnern die Burg und der Leuchtturm noch an diese Zeit.
 
Von Mallorca setzen Schiffe der Unternehmen Mar Cabrera oder Excursiones a Cabrera ab Colonia de Sant Jordi über, das etwa 50 Kilometer östlich von Palma liegt und mit dem Bus gut zu erreichen ist. Die Überfahrt nach Cabrera dauert etwa 30 Minuten.

Weitere Informationen unter: http://cvcabrera.es/ 

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Entlang der Weinstraße

Wohnen nahe am Erzeuger

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Auf Mallorca gibt es rund 70 Weingüter („Bodegas“) die zunehmend auch für Weinliebhaber Führungen und Verkostungen anbieten. Viele Weingüter liegen entlang der Weinstraße von Mallorca mit den bekannten Weinbaudörfern Santa Maria del Camí, Consell, Binissalem, Sencelles und Santa Eugenia. Wer auf Mallorca auf Weinreise gehen möchte, sollte am besten auch in der Nähe der besten Bodegas und Weingüter wohnen. fincas.de, Deutschlands beliebteste Onlineplattform für Ferienfincas auf Mallorca, hat eine große Auswahl an Ferienfincas, die  in den angesagten Weingegenden liegen.

Zum Beispiel die Finca Semlag in Santa Margalida. Sie bietet auf zwei Etagen Platz für 8-9 Personen, hat einen Garten und Pool, im Wohnraum sind gemütliche Sofas, Kamin, Sat-TV und DVD-Player, und auch die Küche ist gut ausgestattet. Die Eigentümer der Finca haben in der Nähe einen Weinberg und laden ihre Gäste gerne zu einer kostenlosen Weinprobe in ihre Bodega ein.

Hauseigenen Wein, selbstgemachte Marmelade und eigene Wurst- und Käseprodukte kann man in der Hotelfinca Perola in Llucmajor genießen. Der umgebaute, rustikale Bauernhof hat vier geräumige Doppelzimmer, eine Juniorsuite und ein Studio sowie einen schönen Salon mit Kamin. Auch ein großer Garten mit Pool gehört zur Hotelanlage.

In der Nähe der Finca Agnes in Binissalem befinden sich eine ganze Reihe von bekannten Weinkellereien, wie beispielsweise die Bodega Macià Batle in Santa Maria del Cami, die Bodega Ca’n Ribas in Consell, die Bodegas José L. Ferrer und Nadal in Binissalem, Son Prim in Sencelles oder Vinya Taujana in Santa Eugenia. Die Finca Agnes ist ein komfortables Landhaus für 6-7 Personen mit Pool und herrlichem Blick auf das Tramuntana-Gebirge. Sogar ein Elektropiano gibt es.

Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zu den Weinanbaugebieten ist die Finca Don Miguel in Sencelles. Sie ist ein kleines Paradies für zwei Personen, mit einem Schlafzimmer, Duschbad und Wohnzimmer sowie mit Küchenzeile. Klein, aber fein mit Sat-TV (LCD-Fernseher), Homecinema, DVD, CD, Radio und Internetempfang über WLAN und Zentralheizung für die kälteren Monate. Auf dem Grundstück befinden sich weitere Feriengebäude, die den Gemeinschaftspool mit nutzen.

Unweit der Weinanbaugebiete liegt auch die Finca Casa Maria in S'Estanyol. Auf dem ehemaligen, mallorquinischen Bauerngut befinden sich sechs Studios und vier Apartments für 2-4 Personen. Sie sind mit Bad, Sat-TV, Minibar, Zentralheizung und Klimaanlage ausgestattet. Im Haupthaus befindet sich ein gemütlicher Wohnraum mit Kamin, eine kleine Bar sowie ein sehr schöner Speisesaal für Frühstück und Abendessen. Draußen lockt eine große Sonnenterrasse mit einem 120 qm großen Pool. 

Viele angesagte Bodegas wie Son Sureda Ric, Vins Miquel Gelabert oder Pera Seda sind von der Finca Can Mint in Son Servera sehr gut zu erreichen. Die ruhig gelegene Finca bietet Platz für 4 Personen (100 qm). Außerdem gibt es Zentralheizung, WLAN-Empfang, eine komplett eingerichtete Küche inkl. Geschirrspüler, Gefrierkombi, Mikrowelle, Herd, Ofen und Saftpresse sowie einen geschmackvollen Wohn-Essraum mit Kamin, Sat-TV und eine kleine Musikanlage mit CD. Im Garten kann man sich im kleinen Pool abkühlen.

Die besten Fincas in den Weinanbaugebieten kann man ganz schnell auf fincas.de finden. Mit rund 250 attraktiven Fincas zählt fincas.de zu den größten Spezial-Anbietern auf Deutschlands beliebtesten Ferieninseln Mallorca und Menorca. Der Kunde kann auf fincas.de mit ein paar wenigen Klicks auswählen, was er wünscht und die Suchmaschine stellt sofort die entsprechenden Angebote zur Auswahl und Buchung vor. So kann man beispielsweise die Reisezeit, die Gegend, die Zahl der Gäste, den Finca-Typ (Hotelfinca, Einzelfinca oder Appartement-Finca) und sein Urlaubsmotto wie Familie, Wandern oder Wellness anklicken und erhält sofort die passenden Urlaubsfincas. Claudia Kuhlmann, Geschäftsführerin der Finca Finder GmbH: „Wir sind der einzige Anbieter mit einem so großen individualisierten Angebot. Als Spezialist für Mallorca bieten wir unseren Kunden selbstverständlich ausschließlich Fincas an, die wir selbst geprüft haben." Selbstverständlich betreibt das Unternehmen auf Mallorca auch ein eigenes Service-Büro mit deutschsprachigen Ansprechpartnern.
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News

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Mit dem Ziel, den Familienurlaub auf den Balearen zu fördern und somit gleichzeitig die Angebotspalette außerhalb der Sommersaison zu präsentieren, hat die Tourismusagentur der Balearen (ATB) eine touristische Karte erstellt, die mehr als 200 Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten für den Urlaub mit Kindern auf den Balearischen Inseln präsentiert. So wird das breite Spektrum an Möglichkeiten auf den Balearen auf einen Blick sichtbar und ermöglicht somit die Förderung der Inselgruppe auf nationalen wie auch internationalen Messen. Die Interessengebiete sind in unterschiedliche Rubriken eingeteilt, die sowohl in Katalanisch und Spanisch wie aber auch in Englisch und Deutsch abgebildet sind.

Zusätzlich gibt es noch eine Karte zum kulturellen Angebot und eine weitere, die über verschiedene Festtage und traditionelle Messen informiert. Beide Karten sind in Kooperation mit dem Consell de Mallorca, der Stiftung zur Förderung des Tourismus von Menorca, der Stiftung für Fremdenverkehrsförderung von Ibiza und dem Inselrat Formenteras erstellt worden.

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